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    967 Culen, Sohn des früheren schottischen Königs Indulf, erhebt sich gegen den regierenden König Dubh, unterliegt aber in einer Feldschlacht bei Crief. Allerdings kann Dubh seinen Sieg nicht lange auskosten, denn kurz darauf erkrankt er schwer und muss die Aufsicht über die Gerichtsverwaltung aufgeben. Seine Untergebenen nutzen diese Situation und bereichern sich, weil sie Dubh auf dem Sterbebett wähnen. Doch Dubh erholt sich wieder und begibt sich nach Moray und Ross, um dort Ruhe und Ordnung wiederherzustellen. Die Verräter werden exekutiert. Auf dem Weg zurück in den Süden übernachtet Dubh im Schloss von Forres, wo zwei Attentäter den schlafenden König ermorden. Culen, wahrscheinlich der Auftraggeber des Mordes, wird König von Schottland.

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    965 Heinrich der Große, Graf von Nevers und Auxerre, wird nach dem Tod von Otto aus dem Geschlecht der Robertiner auch Herzog von Burgund.

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    964

    Kaiser Otto I. verlässt Rom und begibt sich auf die Rückreise über die Alpen. Gleich nach seiner Abreise nehmen die Römer entgegen ihrem Eid den von ihm abgesetzten Papst Johannes XII. wieder auf und vertreiben den von Otto eingesetzten Papst Leo VIII. Eine Synode erklärt die Beschlüsse des Synode des Vorjahres für ungültig. Leo flieht zu Otto, der umkehrt und sich wieder auf den Weg nach Rom macht. Johannes XII. stirbt überraschend. Am 22. Mai wird von den Römern Benedikt V. als sein Nachfolger gewählt. Die Römer liefern Papst Benedikt V. an Kaiser Otto I. aus, welcher Leo VIII. wieder inthronisiert. Rund einen Monat später wird Benedikt als Gefangener unter Obhut des Erzbischofs Adaldag nach Hamburg gebracht.

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    963 Die Gründung von Luxemburg-Stadt geht auf das Jahr 963 zurück, als Graf Siegfried einen Tauschvertrag mit der Abtei Sankt Maximin in Trier abschloss.Einer meiner Lieblings§: 963 BGB (Vereinigung von Bienenschwärmen) regelt, dass Eigentümer, deren verfolgte Bienenschwärme sich mit anderen vereinigen, Miteigentümer des Gesamtschwarms werden.

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    962

    Otto zog mit seinem Heer nach Rom. Dort wurde er zum Dank für seine Verdienste um das italienische Reich und die Christenheit am 2. Februar 962 von Papst Johannes XII. zum Kaiser gekrönt.

    Auch Adelheid erhielt eine Salbung und Krönung und war damit offizielle Kaiserin.

    Dies gilt in der Geschichte als ein Novum: Keine einzige Gemahlin eines Karolingers (Adelsgeschlecht Karl des Großen) war je zur Kaiserin gekrönt worden.

    Für das Papsttum in Rom hatte Ottos Krönung einen entscheidenden Vorteil: Der Papst wurde als damals herrschendes Oberhaupt über die einst mächtigste Stadt der Welt häufig bedrängt. In Otto fand er einen starken Beschützer und sicherte seinen eigenen Stand.

    Otto ließ sich im Gegenzug etliche Kirchenrechte übertragen. So gab ihm der Papst die Erlaubnis, Bistümer zu gründen und selbst in die Papstwahl einzugreifen.



    P.S. 963 BGB Und wie funktioniert dann eine Miteigentümerversammlung, falls alle auf die selbe Anzahl von Bienen bestehen? :happy030:

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    961 Harald Blauzahn, König von Dänemark, besiegt den norwegischen König Håkon I. in der Schlacht bei Fitjar. Nachdem er sich in Tønsberg huldigen hat lassen, setzt er die Söhne von Erik Blutaxt als Unterkönige in Norwegen ein. Den größten Anteil erhält dabei Harald II. Gråfell.

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    959 Eadwig, formal König von England, dessen Machtbereich aber faktisch auf Wessex und Kent beschränkt ist, stirbt ohne Nachkommen. Sein Bruder Edgar, Herrscher über Mercia und Northumbria, wird damit König von ganz England

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    955 Otto I. der Große, siegt über das Reiterheer der Magyaren in der Schlacht auf dem Lechfeld. Damit enden die mehr als 50 Jahre andauernden Ungarneinfälle. Konrad der Rote, einer der Anführer des ostfränkischen Aufgebots, fällt in der Schlacht. Die ungarischen Anführer Bulcsú und Lehel werden im Spätsommer in Regensburg hingerichtet.

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    954

    Das ottonisch-salische Reichskirchensystem entsteht: Auf dem Reichstag in Arnstadt betraut König Otto I. geistliche Würdenträger mit weltlichen Aufgaben (Lehenvergabe, Ämter). Wegen des Fehlens legitimer Erben bei Kirchenmännern fallen die Rechte nach ihrem Ableben wieder an den König zurück. Eine Schwächung der königlichen Zentralgewalt durch die Berücksichtigung dynastischer Verpflichtungen wird so vermieden. Das Reichskirchensystem ist eine der wichtigsten Herrschaftsinstrumente der deutschen Könige.

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    951

    Als sich Adelheid von Burgund, die Witwe des im Vorjahr ermordeten Königs Lothar II. von Italien, weigert, seinen Sohn Adalbert zu heiraten, setzt der neue König Berengar II. sie in einem Turm des Schlosses Garda fest. Ihr gelingt jedoch mit ihrer Tochter Emma die Flucht auf die Burg Canossa. Sowohl ihr entfernter Verwandter Liudolf von Schwaben als auch sein Vater Otto I. machen sich daraufhin zu ihrer Unterstützung auf den Weg nach Italien.

    Frühjahr: Der Feldzug Liudolfs scheitert, nachdem er von seinem Onkel Heinrich I. von Bayern an Berengar verraten worden ist.

    September: Otto I. besiegt auf seinem ersten Italienzug Berengar, heiratet Adelheid von Burgund im Oktober in Pavia und erklärt sich selbst im Anschluss zum König der Langobarden. Berengar zieht sich auf die Bergfestung San Marino zurück.

    Alberich II. von Spoleto aus der mächtigen Familie der Tuskulaner, seit 932 Herrscher über Rom und das Papsttum, verhindert mit seinem Einfluss auf Papst Agapitus II. den Versuch Ottos I., zur Kaiserkrönung nach Rom zu ziehen.

    beste Soapopera

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    Im Frühsommer 951, also noch vor seinem Vater, zog Liudolf, anscheinend ohne Wissen Ottos I., mit einem Heer von Schwaben nach Oberitalien. Als Grund für diesen eigenmächtigen Heerzug werden unterschiedliche Motive vermutet. Adelheid war über ihre Mutter Berta, eine Halbschwester von Liudolfs Ehefrau Ida, deren Nichte und somit eine Verwandte der schwäbischen Herzogsfamilie, deren Haupt Liudolf durch die Ehe mit Ida geworden war. Liudolf mag sich, auch durch Intervention der Verwandten Adelheids, verpflichtet gefühlt haben, in dieser Angelegenheit tätig zu werden. Liudolfs Italienzug scheiterte jedoch am politischen Widerstand seiner eigenen Verwandtschaft. Norditalien war seit Jahrzehnten Interessengebiet der bayerischen Herzöge, und Liudolfs Onkel, Herzog Heinrich von Bayern, intrigierte bei italienischen Adeligen gegen ihn, so dass Liudolf von dieser Seite keine Unterstützung erhielt und seinem mittlerweile heranrückenden Vater entgegeneilen musste. Diese Vorkommnisse bereiteten den Boden für Liudolfs späteren Aufstand.

    Herzog Heinrich hatte erst nach mehreren Aufständen gegen Otto I. von diesem einen eigenen Anteil an der Macht erhalten, war inzwischen jedoch zu einem der engsten Ratgeber Ottos aufgestiegen. Liudolf befürchtete, von Heinrich aus der Nähe des Königs verdrängt zu werden; er nutzte das Weihnachtsfest 951 zu einer provokanten Zurschaustellung seines Anspruchs auf das Mitregententum, indem er es, wie bereits Heinrich ein Jahrzehnt zuvor aus dem gleichen Grund, mit königlichem Prunk in der Pfalz Saalfeld feierte. Königliches Zeremoniell stand allein dem König zu und Liudolf unterstrich mit seinem Verhalten den Anspruch auf seinen königlichen Rang und die Nachfolge. Liudolfs wichtigster Vertrauter und späterer Mitverschworener wurde sein Schwager Konrad der Rote, den Otto brüskiert hatte, als er im Frühjahr 952 einen mit Berengar II. in seinem Namen ausgehandelten Vertrag ablehnte. Ein wichtiges Motiv Liudolfs könnte auch gewesen sein, dass sein Vater inzwischen Adelheid von Italien geheiratet hatte, die 952/953 einen Sohn zur Welt brachte, der ein potenzieller Rivale Liudolfs in der Erbfolge werden könnte. Insgesamt sah Liudolf wohl seinen Einfluss am Hof durch die starke Position Heinrichs und nun auch Adelheids schwinden.



    "beste Soapopera" ist halt kein Erfindung vom Fernseh heutzutage, gibt es schon länger. :finger002:

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    950 Anfang des Jahres: Liudolf, Sohn des ostfränkischen Königs Otto I., wird als Nachfolger seines im Vorjahr verstorbenen Schwiegervaters Hermann I. Herzog von Schwaben.


    und damit gings dann wohl los